FAQ für die Psychotherapie

Häufig gestellte Fragen

Was ist Psychotherapie?

Psychotherapie ist die Behandlung von psychischen seelischen Problemen. Sie wird von Fachleuten gemacht und nutzt wissenschaftlich anerkannte Methoden aus der Psychologie. Das Ziel ist, dass sich die Betroffenen besser fühlen und ihre Probleme selbst lösen können. Es gibt verschiedene Verfahren, die auf Gespräche, Übungen und Lernmethoden beruhen. Sie helfen bei Problemen wie Depressionen, Ängsten oder Essstörungen. 

https://hellobetter.de/blog/ablauf-einer-psychotherapie/

Woher weiß ich, ob ich Psychotherapie brauche?

Manchmal beeinträchtigen Gedanken, Gefühle und Verhalten die Lebensqualität. Dann kann eine Psychotherapie hilfreich sein. Die Beeinträchtigung kann durch die Symptome der Störung entstehen, zum Beispiel durch gedrückte Stimmung, Angst, Unsicherheit oder Antriebslosigkeit. Sie kann aber auch durch die Folgen der psychischen Überbelastung entstehen.


Was passiert während einer Psychotherapie?

In der Psychotherapie sprechen Sie mit einem Therapeuten. Sie lernen, Ihre Gedanken, Gefühle und Ihr Verhalten zu verstehen und zu verändern. Sie legen Ziele fest und erlernen Techniken, um mit Problemen besser umzugehen. Das passiert in der Arbeitsphase. Diese geht von der ersten Diagnose in den Sprechstunden bis zum Therapieende. Oft lernen Sie dabei durch Gespräche, Übungen oder weitere spezifische Techniken.

https://www.netdoktor.de/therapien/psychotherapie/

 

Warum kann eine Psychotherapie anstrengend sein? 

Eine Therapie kann anstrengend sein, weil sie eine intensive Auseinandersetzung mit evtl. schmerzhaften Gefühlen, alten Denkmustern und Verhaltensweisen erfordert. Das ist kognitiv und emotional anstrengend. Aber es führt dazu, dass man sich langfristig besser fühlt und besser leben kann. Sie verlangt, dass man sich einbringt, über sich selbst und die eigenen Beziehungen nachdenkt und sie hinterfragt.

https://www.online-psychotherapie.de/wissen/warum-ist-psychotherapie-so-anstrengend

 

Was sind die Nachteile von Psychotherapie?

  • Psychotherapie erfordert Zeit. Sie verbringen Zeit mit den Therapiesitzungen und der Anfahrt. Zusätzlich brauchen Sie Zeit für die Erarbeitung und Umsetzung zwischen den Sitzungen. Zum Beispiel für "Therapiehausaufgaben". Das können  Beobachtungen, Verhaltensexperimente, Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen oder andere Dinge sein.
  • Die wichtigsten Fortschritte passieren oft zwischen den Sitzungen, dazu ist Ihre Mitarbeit entscheidend.
  • Eine Therapie ist oft richtig „Arbeit”. Nur Sie selbst können in sich hineinschauen und können über Ihr Leben und Ihr Verhalten entscheiden.  Ich stehe Ihnen dabei zur Seite und gehe für die Dauer der Therapie den Weg mit Ihnen.
  • Sich auch mit unangenehmen Dingen auseinandersetzen.
  • Psychotherapien macht keine Heilversprechen
  • Psychotherapie ist nach wie vor „verpönt“. Die meisten Menschen müssen sich überwinden, zur Psychotherapie zu gehen. Viele haben nämlich Vorurteile dagegen.
  • Negative Folgen für den Werdegang sind möglich. Es ist ein schwieriger und sensibler Punkt, über den man ungern spricht: Manche Berufe können Nachteile haben, wenn man eine Psychotherapie macht.
  • Psychotherapie wirkt sich auch auf das Umfeld aus. Im Therapieprozess werden Sie gewisse persönliche Reifeprozesse und Veränderungsprozesse durchlaufen. Sie beginnen womöglich anders zu kommunizieren, verhalten sich in bestimmten Situationen anders, als früher. Sie lernen vielleicht klarer eigene Bedürfnisse zu äußern, sich besser abzugrenzen und Nein zu sagen. Diese Veränderungen können zu Konflikten in Ihrem Umfeld führen oder Beziehungen verändern.
  • Kosten. Psychotherapeuten sind Experten. Die Sitzungen kosten Geld. Manchmal zahlen die Krankenkassen, bei mir  müssen Sie es meistens selbst bezahlen. Wenn Sie einen Termin nicht oder zu spät absagen, müssen Sie immer ein Ausfallhonorar zahlen. Das gilt in jedem Fall. Es ist wie bei einer Theaterkarte oder beim Fitnessstudio. Ich nehme mir für die vereinbarten Termine nur für Sie Zeit. 

https://www.psychenet.de/de/entscheidungshilfen/entscheidungshilfen-depressionen/behandlungsmoeglichkeiten/vor-und-nachteile-der-psychotherapie.html

 

Welche Grenzen hat die Therapie?

Eine entscheidende Einschränkung der Psychotherapie besteht darin, dass sie andere Menschen nicht grundsätzlich verändern kann, da tief verwurzelte Muster oft nicht vollständig aufgelöst werden können. Sie kann jedoch lernen, anders mit ihnen umzugehen (Akzeptanz) und neue Bewältigungsstrategien entwickeln. Misserfolge können durch schlechte Passung, mangelnde Motivation oder falsche Techniken entstehen. In solchen Fällen ist eine Neuausrichtung oder ein Therapeutenwechsel nötig. Das Potenzial zur Veränderung ist groß, aber der Prozess braucht Zeit und nicht alle Aspekte einer Persönlichkeit sind veränderbar.

https://psylife.de/magazin/psychotherapie/was-kann-psychotherapie-wirklich-leisten-und-wo-sind-ihre-grenzen-erreicht


Wann ist es sinnvoll, eine Psychotherapie zu beenden?

Eine Psychotherapie endet, wenn die Behandlungsziele erreicht sind, die Symptome deutlich besser geworden sind und der Patient gelernt hat, selbstständig mit Problemen umzugehen. Alternativ kann auch gemeinsam mit dem Therapeuten entschieden werden, dass die aktuelle Phase abgeschlossen ist. Dies ist oft der Fall, nachdem die Sitzungsabstände reduziert wurden. Das Ende wird aktiv gestaltet, um Erfolge zu sichern und offene Punkte abzuschließen. Es kann aber auch früher erfolgen, wenn die Therapie nicht hilft.

https://www.therapie.de/psyche/info/fragen/psychotherapie-ablauf/ende-der-therapie/

 

 

 

 

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